Europa

Von der Leyen besiegelt Drohnen-Deal mit Kiew: "Europa kann so viel von Ihnen lernen"

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen ist zum mittlerweile elften Mal nach Kiew gereist, um einen weiteren Rüstungspakt voranzutreiben. Sie besiegelte eine Partnerschaft, welche die EU-Industrie enger mit der – wie es offiziell heißt – führenden Drohnen-Expertise der Ukraine verknüpfen soll.

Als Dank zeichnete Wladimir Selenskij sie für ihr Engagement mit dem neuen "Europa-Orden" aus, der erst am Vortag für die westlichen Unterstützer ins Leben gerufen worden war.

Von der Leyen schwärmte, dass Europa so viel von der Ukraine lernen könne, dass das Land Europa jeden Tag stärker mache und man daher ein eigenes Drohnen-Abkommen unterzeichne. Den Kern des Abkommens bildet die gemeinsame Drohnen-Produktion, für die Brüssel vorab eine Milliarde Euro freigeben soll. Bereits im September treffen sich dazu 19 Rüstungsfirmen in Brüssel. Flankiert wird der Deal vom Raketenabwehrprogramm "Freyja", in dessen Rahmen das Unternehmen Fire Point die kostengünstige Abfangrakete "FP-7.X" entwickeln soll. Da die Ukraine im Drohnenbau laut Einschätzung der Kommission über ein einzigartiges Know-how verfüge, verspricht sich die EU davon wertvolles Praxiswissen im Konflikt mit Russland.

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