Liveticker Ukraine-Krieg – Vilnius: Baltische Staaten müssen sich auf Drohnenflüge einstellen

27.05.2026 14:15 Uhr
14:15 Uhr
Weißrussischer Abgeordneter: Kiew greift zu Provokationen, um Konflikt zu verlängern
Die Drohungen Kiews gegen Minsk seien ein Teil der Kampagne, die darauf abziele, Weißrussland und Europa in einen Krieg hineinzuziehen. Diese Meinung vertritt Oleg Gaidukewitsch, stellvertretender Vorsitzender des Ausschusses für Internationale Angelegenheiten des weißrussischen Parlaments.
In einem Gespräch mit TASS erklärte er, dass die Provokationen gegen Minsk, der Besuch der Oppositionsvertreterin Swetlana Tichanowskaja in Kiew, die "keine politische Bedeutung" habe, sowie Provokationen von Wladimir Selenskij gegen den weißrussischen Präsidenten Alexander Lukaschenko nur einem Zweck dienten, "den Krieg um jeden Preis zu verlängern".
Er betonte, dass man sich in Kiew der Tatsache bewusst sei, dass das Ende des Krieges das Ende des Kiewer Regimes zur Folge hätte.
13:34 Uhr
Außenministerium: Russland als Atommacht kann strategisch nicht besiegt werden
Sergei Rjabkow, Russlands stellvertretender Außenminister, erklärte am Mittwoch gegenüber Reportern, dass Russland als Atommacht strategisch nicht besiegt werden könne.
Er merkte an, dass die westlichen Staaten, getrieben von ihren wachsenden militärischen Ambitionen, ihre Entschlossenheit demonstrierten, "Russland eine strategische Niederlage zuzufügen". "Das ist absolut nicht möglich", betonte der Diplomat.
"Es gibt Leute, die das Offensichtliche nicht verstehen: Eine Atommacht kann strategisch nicht besiegt werden."
12:55 Uhr
Fakes über Starobelsk: Wie ukrainische Propaganda den Angriff auf das Berufskolleg rechtfertigt

Durch einen ukrainischen Drohnenangriff ermordete Berufsschüler in Starobelsk (links) / Trümmerteile der tödlichen Drohnen (rechts)TASS Nach der ukrainischen Darstellung diente der Angriff auf die Berufsschule in Starobelsk der Bekämpfung militärischer Ziele. Nachdem Russland die Liste der getöteten Studenten veröffentlicht hatte, setzte eine Fake-News-Kampagne in den sozialen Medien ein.
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12:17 Uhr
Vilnius: Baltische Staaten müssen sich an Eindringen von Drohnen anpassen
Die baltischen Staaten müssten sich an das regelmäßige Eindringen von Drohnen anpassen, denn dies gehöre zur neuen Realität, sagte Litauens Verteidigungsminister Robertas Kaunas gegenüber Euronews.
"Das ist die neue Realität, mit der die baltischen Staaten konfrontiert sind", betonte er.
"Wir müssen uns anpassen, denn die Wahrscheinlichkeit, dass sich ähnliche Szenarien wiederholen, ist sehr hoch."
Er merkte an, dass es in den vergangenen drei Wochen bereits mehrere Vorfälle gegeben habe, bei denen Drohnen in den Luftraum der Staaten des Baltikums eingedrungen seien.
11:35 Uhr
Gebiet Belgorod meldet Opfer nach ukrainischen Angriffen
Nach Angaben des regionalen Krisenstabs des Gebiets Belgorod wurden binnen 24 Stunden infolge der ukrainischen Attacken 22 Orte in sieben Bezirken getroffen. Der Gegner hat vier Geschosse abgefeuert und 52 Drohnen eingesetzt, von denen 17 abgeschossen wurden.
Bei den Angriffen kam ein Zivilist ums Leben und drei zivile Einwohner erlitten Verletzungen.
Zu Schaden kamen ein Mehrfamilienhaus, fünf Privathäuser, ein Infrastrukturobjekt, ein Verwaltungsgebäude sowie sieben Fahrzeuge.
10:59 Uhr
LVR: 74 Kinder kamen seit 2014 infolge ukrainischer Angriffe ums Leben
Seit dem Jahr 2014 sind in der Volksrepublik Lugansk 74 Kinder infolge von Angriffen der ukrainischen Streitkräfte ums Leben gekommen, während 285 weitere verletzt wurden. Dies erklärte Inna Schwenk, die Kinderbeauftragte in der Region, gegenüber TASS.
"Von 2014 bis heute kamen 74 Kinder in der LVR, davon 38 seit 2022, ums Leben. Von 2014 bis heute wurden 285 Kinder in der LVR verletzt, davon 178 seit 2022."
10:20 Uhr
Ukrainische Armee führte einen massiven nächtlichen Drohnenangriff auf Energodar durch
In der Nacht war Energodar, die Satellitenstadt des AKW Saporoschje, einem massiven Drohnenangriff der ukrainischen Streitkräfte ausgesetzt. Dies teilte Jewgenija Jaschina, die Kommunikationsleiterin des AKW Saporoschje, gegenüber TASS mit.
"In der Nacht erlebte Energodar eine beispiellose, massive Drohnenatacke. Mehrere Angriffe mit gegnerischen Drohnen wurden auf die Stadt durchgeführt. Mehr als 50 Explosionen waren zu hören."
Abwürfe von schweren Hexacoptern vom Typ Baba Jaga und Angriffe von FPV-Drohnen wurden registriert. Ein Teil der Stadt ist ohne Stromversorgung. Die Angriffe forderten keine Opfer.
09:34 Uhr
Russlands Ex-Premier: Steinmeier könnte als EU-Unterhändler im Dialog mit Moskau auftreten
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier könnte laut dem ehemaligen russischen Premierminister Sergei Stepaschin als EU-Unterhändler für Verhandlungen mit Moskau betrachtet werden. Auf die Frage, wer für die Rolle des EU-Vermittlers geeignet sein könnte, antwortete er gegenüber RIA Nowosti:
"Vielleicht sollten wir den deutschen Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier in Betracht ziehen."
Stepaschin erinnerte daran, dass Steinmeier im Jahr 2014 zusammen mit den Außenministern Frankreichs und Polens ein Dokument unterzeichnet hatte, das die Durchführung von freien und demokratischen Wahlen in der Ukraine garantierte. "Übrigens fand unmittelbar nach der Unterzeichnung, wie Sie sich erinnern, ein Staatsstreich statt", fügte er hinzu.
"Zumindest wird Herr Steinmeier auf das zurückkommen, was er unterzeichnet hat, und sich vielleicht zumindest als Verhandlungspartner entschuldigen. Ich weiß nicht, ob er dazu bereit ist oder nicht."
08:57 Uhr
Versteck mit NATO-Waffen nahe Krasnoarmeisk entdeckt
Die ukrainischen Streitkräfte haben in der Nähe von Krasnoarmeisk in der DVR bei ihrem Rücktritt ein vermintes Waffenlager mit ausländischen Waffen versteckt. Laut der Pressestelle der regionalen FSB-Abteilung wurden die Waffen für weitere Sabotageakte und Terroranschläge zurückgelassen.
Im Versteck wurden zehn Granatwerfer aus NATO-Produktion, zwei Splittersprengminen vom Typ HE120C und zehn Handgranaten aus NATO-Produktion gefunden.
08:16 Uhr
Gouverneur: Ukrainische Armee führt in der Nacht kombinierten Angriff auf Sewastopol durch
Nach Angaben von Michail Raswoschajew, dem Gouverneur von Sewastopol, haben die ukrainischen Streitkräfte in der Nacht einen kombinierten Schlag auf die Stadt durchgeführt.
"In Sewastopol wehrten Militär- und mobile Feuereinheiten die ganze Nacht einen kombinierten Angriff ab. Die ukrainischen Streitkräfte griffen die Stadt mit verschiedenen Luftangriffsmitteln, darunter auch nach vorläufigen Angaben mit Storm-Shadow-Raketen, an."
Mehr als 20 Drohnen wurden angeschossen. Nach vorläufigen Angaben gibt es keine Opfer unter der Zivilbevölkerung. Zu Schaden kamen eine Bank, mehrere Mehrfamilienhäuser und ein unbenutztes Verwaltungsgebäude.
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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.
