Liveticker Iran-Krieg – Europäische Zentralbank: Trump-Krieg gefährdet Finanzstabilität

27.05.2026 13:45 Uhr
13:45 Uhr
Europäische Zentralbank: Trump-Krieg gefährdet Finanzstabilität
Die Europäische Zentralbank warnte am Mittwoch, dass der Krieg der USA mit Iran unter Präsident Trump das Risiko einer globalen Finanzkrise deutlich erhöhen könnte. In ihrem aktuellen Finanzstabilitätsbericht betont die EZB, dass die Märkte trotz geopolitischer Spannungen derzeit zu optimistisch seien und Risiken unterschätzt würden.
"Der aktuelle Energieversorgungsschock birgt Aufwärtsrisiken für die Inflation und Abwärtsrisiken für das Wirtschaftswachstum", sagte EZB-Vizepräsident Luis de Guindos mit Blick auf den seit drei Monaten währenden Iran-Krieg. Dies könne die Volatilität an den Märkten erhöhen und die Schuldendienstfähigkeit infrage stellen, da die Finanzierungskosten stiegen. Zudem könnten weitere Staatsausgaben die öffentlichen Finanzen in einigen hoch verschuldeten Euro-Ländern belasten und zu einer Neubewertung der Risiken von Staatsanleihen führen.
Besonders kritisch sieht die EZB die Kombination aus überbewerteten Finanzmärkten, hoher Staatsverschuldung und anhaltender Unsicherheit durch geopolitische Konflikte. Eine Eskalation im Iran-Krieg könnte laut der Notenbank zu einem plötzlichen Einbruch der Märkte führen und die Finanzstabilität gefährden.
Zusätzlich warnte die EZB vor weiteren Risiken wie Cyberangriffen, hybriden Bedrohungen und strukturellen Schwächen im globalen Finanzsystem, etwa durch den wachsenden Einfluss von Schattenbanken und privaten Kreditmärkten.
Die EZB kam zu dem Schluss, dass die weltweite Finanzstabilität fragiler ist, als es die aktuellen Marktpreise vermuten lassen, und ein externer Schock – etwa durch den Iran-Krieg – eine Krise auslösen könnte.
12:40 Uhr
Iran: Westen setzt nach Krieg auf hybride Strategien
Das iranische Informationsministerium (MOIS) erklärte am Mittwoch in einer Stellungnahme bezüglich des Iran-Kriegs, dass der im militärischen Konflikt "besiegte Feind" nun verstärkt auf sogenannte hybride Kriegsmethoden setze, da seine ursprünglichen Ziele – darunter die Destabilisierung und Zerschlagung des Landes – militärisch nicht erzielt worden seien. Stattdessen verlagere sich der Fokus jetzt auf Formen der "Soft Power", der kognitiven Kriegsführung und anderer indirekter Einflussstrategien.
Nach Angaben des Ministeriums konzentrieren sich die USA und Israel dabei auf mehrere zentrale Bereiche. Dazu gehören wirtschaftlicher Druck, der gezielt zu sozialen Spannungen führen solle, sowie die Nutzung der persischen Ableger der westlichen Medien zur Ausnutzung wirtschaftlicher Schwierigkeiten. Zudem werde versucht, ethnische und religiöse Spannungen im Land zu schüren, um die nationale Einheit zu schwächen.
Des Weiteren wirft die Behörde dem Westen vor, Söldnergruppen für Terror- und Grenzoperationen insbesondere in Grenzregionen einzusetzen sowie Sabotage- und Terrorakte im Inland zu planen oder zu unterstützen. Auch der Schmuggel von Waffen, Munition und Kommunikationsmitteln – darunter ausdrücklich Starlink-Technologie – werde als Teil dieser Strategie bezeichnet.
Darüber hinaus wird ausländischen persischsprachigen Medien wie BBC Persian, Voice of America und dem von Israel geförderten Nachrichtensender Iran International vorgeworfen, eine aktive Rolle in der Informationsbeschaffung, politischen Einflussnahme und Rekrutierung von Informanten zu spielen. Ergänzend wird auf Cyberangriffe als weitere Bedrohung hingewiesen.
وزارت اطلاعات: دشمن شکستخورده روی ۷ نقطه تمرکز کرده است۱ - تشدید فشارهای اقتصادی و متعاقب آن، انجام تحریکات گوناگون اجتماعی توسط عوامل دشمن و رسانههای مزدور فارسیزبان بیگانه، با سوءاستفاده از برخی کمبودها و گرانیهاhttps://t.co/YKCSJu5Jihpic.twitter.com/XrfEsT0KSx
— خبرگزاری تسنیم (@Tasnimnews_Fa) May 27, 202611:15 Uhr
Trotz Friedensgesprächen: USA bereiten mögliche Angriffsziele in Iran vor
Während die Trump-Regierung darauf besteht, dass ein Abkommen zur Beendigung des Krieges mit Iran kurz bevorstehe und die USA dessen militärische Fähigkeiten zerstört hätten, hat das Pentagon eine Liste weiterer Ziele ausgearbeitet, für den Fall, dass der Präsident beschließen sollte, die Kampfhandlungen wieder aufzunehmen, so drei US-Beamte und Sicherheitsexperten gegenüber NBC.
Allerdings gibt es einen Haken: Diese Ziele könnten deutlich schwerer zu finden sein. Die verbliebenen Ziele seien schwerer zu lokalisieren, da sie offenbar bewusst versteckt, verlegt oder besser geschützt würden. Falls Präsident Trump sich entscheiden sollte, die Kampfhandlungen wieder aufzunehmen, würde das Aufspüren und Angreifen dieser Ziele nach Einschätzung von Beamten erheblich mehr Aufwand und Zeit erfordern.
Die Entwicklung erfolgt vor dem Hintergrund früherer Aussagen Trumps, wonach die Verhandlungen mit Iran "gut voranschreiten". Er betonte, dass jedes mögliche Abkommen entweder ein "großartiger Deal" oder gar kein Deal sein werde, und bezeichnete den Vorschlag als "historisch".
Sollte kein Abkommen zustande kommen, werde man demnach auf das Schlachtfeld zurückkehren und militärisch handeln – in größerem und stärkerem Ausmaß als zuvor. "Niemand will das", sagte er.
10:15 Uhr
Budgettopf des Friedensrats für Gaza leer – Iran-Krise bindet Trump
Der offizielle Budgettopf für Donald Trumps Friedensrat ist leer, und die Organisation befindet sich in rechtlicher und politischer Unsicherheit, was die Wiederaufbauprojekte im Gazastreifen verzögert. Das berichtet die Financial Times am Mittwoch.
Der US-Präsident bezeichnete das Gremium, das von Staats- und Regierungschefs "lebenslange Mitgliedsbeiträge" in Höhe von einer Milliarde US-Dollar einwarb, als eine der "bedeutendsten" neu geschaffenen internationalen Organisationen.
Mitgliedstaaten sagten dem Gaza-"Hilfspaket" des Gremiums sieben Milliarden US-Dollar zu, während Trump weitere zehn Milliarden US-Dollar aus den USA versprach.
Doch vier Monate nach der Gründung hat der von der World Bank eingerichtete Finanzfonds laut vier mit der Angelegenheit vertrauten Personen bislang keinerlei Geld von Gebern erhalten. "Es wurden null Dollar eingezahlt", sagte eine der Personen.
Anstatt den von der Weltbank verwalteten und von der UNO unterstützten Fonds zu nutzen, seien Spenden direkt über ein JPMorgan-Konto des Gremiums eingegangen, erklärten der Sprecher des Boards sowie eine weitere mit den Regelungen vertraute Person.
Während die Weltbank verpflichtet ist, den Geldgebern und Vorstandsmitgliedern über die finanzielle Lage des Gaza-Fonds Bericht zu erstatten, gelten für das JPMorgan-Konto keine unabhängigen Transparenzvorgaben.
Das US-Außenministerium plant, rund 1,2 Milliarden US-Dollar an Hilfsgeldern für Projekte umzuschichten, die mit der Agenda des "Board of Peace" (Friedensrat) in Zusammenhang stehen. Diese Mittel würden jedoch nicht direkt an das Gremium fließen und wurden bislang ebenfalls noch nicht ausgegeben.
Ein hochrangiger Mitarbeiter des US-Kongresses sagte:
"Keines dieser Gelder ist an das Board gegangen. Keines dieser Gelder wird vom Board of Peace verwaltet. Und das State Department hat uns mitgeteilt, dass es keine Absicht gibt, diese Mittel vom Board verwalten zu lassen."
Das Board hat dennoch bereits Ausschreibungen für Sicherheits- und Wiederaufbauarbeiten im Gazastreifen gestartet.
Trump startete das Gremium im Januar mit großem politischen Aufwand, was in einigen europäischen Hauptstädten die Sorge auslöste, es könne eine Konkurrenz zur UNO darstellen. Die zentrale Aufgabe des Boards ist die Überwachung des Wiederaufbaus des Gazastreifens nach zwei Jahren verheerender Kriegshandlungen.
Nach einer von den USA vermittelten Waffenruhe, die zwei Jahre intensiver Kämpfe zwischen Israel und der Hamas beendete, stellte Trump dabei einen ambitionierten mehrstufigen Plan vor. Dieser sah die Entwaffnung der militanten Gruppe, den Abzug der israelischen Streitkräfte sowie den Wiederaufbau des Gazastreifens vor.
Bei keiner dieser drei zentralen Zielsetzungen wurden bislang Fortschritte erzielt. Zwei mit den Planungen für die Nachkriegszeit in Gaza vertraute Personen ergänzten, dass "kein einziger US-Dollar" für den Wiederaufbau des palästinensischen Gebiets eingesetzt worden sei.
09:30 Uhr
Iran verurteilt erneut US-Angriffe von Montag
Iran verurteilte am Dienstag die jüngsten US-Angriffe als Zeichen von "Böswilligkeit und Unzuverlässigkeit", während die Verhandlungen über ein mögliches Abkommen zur Beendigung des Krieges weitergingen.
Das US-Militär bezeichnete die Angriffe vom Montag im Süden Irans als "defensiv". Zu den Zielen gehörten Raketenabschussrampen und Boote zum Verlegen von Seeminen. Die USA hätten angesichts der seit Wochen geltenden Waffenruhe "mit Zurückhaltung" gehandelt.
Das iranische Außenministerium erklärte, die Angriffe stellten einen Verstoß gegen die Waffenruhe dar, und warnte, dass Washington die Verantwortung für "alle Konsequenzen" tragen werde, ohne dies näher auszuführen.
"Die Islamische Republik Iran wird keinen Akt der Aggression unbeantwortet lassen", hieß es weiter in einer Erklärung.
Es war zunächst unklar, welche Auswirkungen diese Entwicklungen auf die Verhandlungen haben würden.
Das iranische Staatsfernsehen berichtete am Dienstag, dass der iranische Parlamentspräsident Mohammad Bagher Qalibaf und Außenminister Abbas Araghtschi Katar verlassen hätten, wo die Gespräche stattgefunden hatten. Der Bericht enthielt keine weiteren Details und machte keine Angaben zu möglichen nächsten Schritten.
US-Außenminister Marco Rubio erklärte, die Gespräche über eine Verlängerung der Waffenruhe und die Wiederöffnung der wichtigen Straße von Hormus würden "einige Tage dauern".
08:00 Uhr
Wieder Zugang zum internationalen Internet in Iran nach 88-tägigem Blackout
Der Zugang Irans zum globalen Internet wurde am Dienstag langsam wiederhergestellt und beendete damit einen rekordlangen 88-tägigen Ausfall. Dieser hatte dazu beigetragen, dass Tausende Iraner ihre Arbeitsplätze verloren.
Der iranische Vizepräsident Mohammed Resa Aref teilte auf der Plattform X mit, die Regierung erfülle damit "die Forderungen der Iraner". Dies sei der "erste Schritt in Richtung eines freien und regulierten Zugangs" zum Internet.
Kurz nach 15:30 Uhr Ortszeit in Iran begann gestern der Internetzugang zurückzukehren und erreichte laut der Überwachungsorganisation NetBlocks mehr als ein Drittel seines früheren normalen Niveaus. NetBlocks erklärte, dass Iran insgesamt 2.093 Stunden vollständig vom globalen Internet isoliert gewesen sei – die längste jemals registrierte Unterbrechung dieser Art für ein Land.
Auch die staatlichen Nachrichtenagenturen Irna und Fars berichteten, dass Nutzer von Festnetzanschlüssen jetzt wieder vollen Zugang zum Internet hätten. Die Organisation Netblocks, welche weltweit Internetaktivitäten überwacht, bestätigte, dass Live-Werte eine "teilweise Wiederherstellung" anzeigten.
Der iranische Kommunikationsminister Sattar Hashemi begrüßte am Dienstag die Ankündigung der Regierung, dass der Internetausfall beendet werde, sagte aber, die Wiederherstellung des Internets werde ein schrittweiser Prozess sein.
26.05.2026 15:10 Uhr
15:10 Uhr
Iranische Revolutionsgarde meldet Abschuss von US-Drohne nach Luftraumverletzung
Die iranische Revolutionsgarde (IRGC) erklärte, sie habe eine US-Drohne abgefangen, nachdem diese den iranischen Luftraum verletzt habe.
Die Streitkräfte der Revolutionsgarde hätten auf eine RQ-4-Drohne sowie auf ein eindringendes F-35-Kampfflugzeug geschossen, hieß es in einer Mitteilung, ohne Angaben dazu zu machen, wann die Vorfälle stattgefunden haben.
Der Vorfall ereignet sich, nachdem das US-Militär erklärt hat, es habe in einer "defensiven" Aktion Raketenabschussrampen angegriffen, während die Sorge zunimmt, die Waffenruhe könnte nicht mehr lange halten.
Die IRGC erklärte, sie behalte sich das "legitime und endgültige" Recht vor, auf jegliche Verstöße gegen die Waffenruhe durch die USA zu reagieren.
سپاه: ارتش آمریکا در منطقه خلیج فارس وارد حریم هوایی #ایران شد و یگانهای پدافندی سپاه، یک فروند پهپاد MQ9 را ساقط کرد. همچنین شلیک به یک فروند پهپاد RQ4 و جنگنده متجاوز F35 آنان را وادار به فرار کرد. سپاه نسبت به هرگونه نقض آتش بس هشدار داده و حق پاسخ متقابل را قطعی می داند. pic.twitter.com/On1PO1Itow
— Abas Aslani | عباس اصلانی (@abasinfo) May 26, 202615:05 Uhr
Explosion in der Nähe eines Schiffes vor der Küste Omans gemeldet: UKMTO
Das UK Maritime Trade Operations Centre (UKMTO) teilte mit, dass es einen Bericht über eine "externe Explosion" in der Nähe eines Schiffs etwa 60 Seemeilen (111 Kilometer) von Maskat in Oman erhalten habe.
Ein Teil des Bunkeröls des Schiffs sei ins Meer gelangt, die Besatzung und Passagiere seien jedoch laut Bericht unverletzt und in Sicherheit.
The United Kingdom Maritime Trade Operations center has issued an alert after receiving a report of an explosion from the master of a tanker vessel 60NM east of Muscat, Oman. The vessel reported an external explosion on the port side of the ship near the waterline. The vessel and… pic.twitter.com/LASBNuw8gY
— OSINTdefender (@sentdefender) May 26, 202615:00 Uhr
Pentagon und SpaceX streiten über höhere Starlink-Kosten im Iran-Krieg
Während des US-Kriegs gegen Iran kam es laut Reuters zu Spannungen zwischen dem Pentagon und SpaceX wegen höherer Preise für das Satellitennetzwerk Starlink bzw. Starshield. SpaceX argumentierte, das Militär nutze deutlich leistungsstärkere Dienste als ursprünglich vereinbart und verlangte deshalb höhere Gebühren.
Im Zentrum des Streits standen LUCAS-Kamikaze-Drohnen, die über Starlink gesteuert wurden. Die Kosten pro Verbindung sollen laut Reuters von etwa 5.000 auf bis zu 25.000 US-Dollar pro Terminal gestiegen sein. Das Pentagon akzeptierte die höheren Preise letztlich, obwohl dadurch die Kosten pro Drohne fast verdoppelt wurden.
Kein anderes Unternehmen bietet derzeit eine vergleichbare Alternative zu Starlink, das sich seit dem Ukraine-Krieg 2022 zu einem immer wichtigeren Instrument moderner Kriegsführung entwickelt hat. Das Satellitennetzwerk ermöglicht weltweite Abdeckung und damit Kommunikation auf dem Gefechtsfeld sowie präzise Zielerfassung selbst in abgelegenen Regionen.
Die SpaceX-Konstellation mit rund 10.000 Satelliten macht mehr als 60 Prozent aller aktiven Satelliten im Orbit aus und übertrifft damit die Netzwerke anderer Anbieter wie OneWeb oder Amazons Project Kuiper deutlich.
Der Bericht zeigt, wie abhängig das US-Militär inzwischen von SpaceX geworden ist. Alternativen zu Starlink gelten derzeit als begrenzt, insbesondere für globale militärische Kommunikation und Drohnensteuerung.
Zu Beginn des Iran-Krieges war Starlink bereits ein zentraler Bestandteil der US-Militäroperationen. Bei Tests und ersten Einsätzen unterstützte das System eine Reihe von Plattformen – von Angriffsdrohnen aus der Luft wie der LUCAS bis hin zu unbemannten Drohnenbooten für Aufklärungs- und Angriffseinsätze auf See.
Als die USA ihre Bombenkampagne starteten, wurden Starshield-Terminals laut einer mit der Angelegenheit vertrauten Quelle in mehr als einem Dutzend Drohnensystemen eingesetzt.
14:00 Uhr
Ein US-Iran-Deal könnte Ölmarkt dauerhaft verändern
Eine mögliche Einigung zwischen den USA und Iran könnte den Ölmarkt nachhaltig verändern. Sollte die Straße von Hormus wieder geöffnet werden, könnten große Mengen Öl zurück auf den Weltmarkt gelangen. Gleichzeitig werden die globalen Ölreserven derzeit so schnell wie nie zuvor abgebaut, kommentierte Axios am Dienstag.
Kurzfristig bleibt die Lage jedoch unsicher: Reeder und Besatzungen müssen erst Vertrauen in die Sicherheit der wichtigen Schifffahrtsroute gewinnen. Zudem könnte Iran neue Gebühren oder Auflagen für Tanker einführen. Experten rechnen damit, dass die vollständige Wiederaufnahme der Exporte nach der Minenräumung noch mehrere Monate dauern könnte.
Langfristig dürfte die Krise zu dauerhaft höheren geopolitischen Risiken und damit zu einem strukturellen Preisaufschlag beim Öl führen.
Es gibt bereits Bestrebungen, die Bedeutung der Straße von Hormus zumindest etwas zu verringern, indem Pipelines gebaut werden, die sie umgehen. Die Vereinigten Arabischen Emirate gaben Mitte Mai bekannt, den Bau einer wichtigen Pipeline zu beschleunigen, die die Exportkapazität über den Hafen von Fujairah verdoppeln soll.
Höhere Ölpreise könnten zudem die US-Ölproduktion ankurbeln. Neue Prognosen gehen inzwischen von steigenden Fördermengen aus, während US-Schieferölunternehmen ihre Investitionspläne bereits ausgeweitet haben.
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