Nahost

Liveticker Iran-Krieg – Iranische Armee: Keine Angriffe auf VAE in den letzten Tagen

Der Nahostkonflikt hat eine neue Stufe der Eskalation erreicht, seit die USA und Israel einen Angriffskrieg gegen Iran begonnen haben. Iran reagiert auf die Angriffe mit Raketenangriffen auf US-Militärbasen in der Region und auf Israel. Wir berichten über die aktuellen Entwicklungen.
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  • 5.05.2026 22:10 Uhr

    22:10 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zum Iran-Krieg und werden die Berichterstattung am frühen Mittwochmorgen fortsetzen. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 22:05 Uhr

    Marco Rubio spricht über "Project Freedom" 

    US-Außenminister Marco Rubio sprach am Dienstag im Weißen Haus über das US-"Project Freedom" zur Öffnung der Straße von Hormus.

    Rubio verteidigte dabei die Operation und erklärte, in der Meerenge gestrandete Schiffe seien der "Willkür der Piraterie" durch Iran ausgeliefert.

    Es handele sich dabei um Länder und Schiffe, die nichts mit dem Iran-Krieg zu tun hätten, dennoch "geraten sie mitten hinein und werden als Geiseln gehalten".

    "Sie sind leichte Beute", fügte er hinzu. "Sie sind isoliert, sie hungern, sie sind schutzlos."

    Rubio erklärte, die USA hätten sowohl öffentliche als auch private Anfragen von Ländern erhalten, gestrandete Schiffe aus der Straße von Hormus zu befreien.

    "Präsident Trump hat sich eingeschaltet und auf die Hilferufe reagiert", sagte Rubio und behauptete, das "Project Freedom" sei "der erste Schritt zur Wiederöffnung der Meerenge und zur Beendigung von Irans letzter verzweifelter wirtschaftlicher Brandstiftung".

    "Wir tun dies nicht nur, weil wir darum gebeten wurden, sondern weil wir die Einzigen sind, die dazu in der Lage sind", fügte Rubio hinzu.

    Rubio bezeichnete die Operation als eine "rein defensive". Washington wünsche sich, dass die Lage in der Straße von Hormus "wieder so wird, wie sie einmal war". Das bedeute, "dass jeder sie nutzen kann, dass keine Minen im Wasser liegen und dass niemand Maut zahlen muss", sagte er.

    "Wenn es einen echten diplomatischen Weg gibt – und wir diesen weiterhin ausloten …, könnte dies ein Weg sein, der [Iran] zum Wiederaufbau, zu Wohlstand und dazu führt, keine Bedrohung für die Welt mehr darzustellen", sagte Rubio. Die Alternative sei zunehmende Isolation, wirtschaftlicher Zusammenbruch und letztendlich eine totale Niederlage.

    Er fuhr fort: "Iran muss die Realität der Situation akzeptieren, an den Verhandlungstisch kommen und die Bedingungen akzeptieren, die gut für es, aber letztlich auch gut für die Welt sind."

    "Es ist an der Zeit, dass Iran eine vernünftige Entscheidung trifft. Und das ist für das Land nicht einfach", fügte Rubio hinzu.

  • 21:26 Uhr

    Sprecher der iranischen Armee: Iranische Streitkräfte haben in den letzten Tagen keine Raketen- oder Drohnenangriffe gegen die VAE durchgeführt

    Ein Sprecher des Hauptquartiers Chatam al-Anbija der iranischen Streitkräfte hat am Dienstag erklärt, dass die iranischen Streitkräfte in den letzten Tagen keine Raketen- oder Drohnenangriffe gegen die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) durchgeführt hätten.

    Ebrahim Zolfaghari sagte in seiner Erklärung allerdings, die VAE dürften nicht "zu einem Nest für Amerikaner und Zionisten sowie deren Streitkräfte und Ausrüstung werden".

    Dem Armeesprecher zufolge ist Iran "unfairen Medienangriffen, haltlosen Anschuldigungen und Propaganda" seitens der VAE ausgesetzt, und er fügte hinzu, dass das Golfstaat zu "einer der Hauptstützpunkte für die Amerikaner und Zionisten, als Feinde der islamischen Welt und Hauptursache für die Unsicherheit in der Region" geworden sei.

    "Wir warnen davor, dass wir eine vernichtende und bedauerliche Reaktion zeigen werden, sollte vom Boden der VAE aus irgendeine Aktion gegen iranische Inseln, Häfen und Küsten unseres Landes unternommen werden", fügte er hinzu.

    Die VAE erklärten am Montag, sie behielten sich das Recht vor, auf iranische Angriffe auf ihr Territorium zu reagieren.

  • 21:00 Uhr

    Medien: Iran kündigt Gründung einer "Behörde für die Straße des Persischen Golfs" an

    Laut Berichten mehrerer Medien gründet Iran eine für die Überwachung des neuen rechtlichen Rahmens der Durchfahrt der Straße von Hormus zuständige Behörde. Gemäß diesem Rahmen können Schiffe eine Durchfahrtsgenehmigung von Iran erhalten, nachdem sie sich an die neue Behörde gewandt und die Gebühren entrichtet haben.

    Schiffe, die die Straße von Hormus passieren wollen, können nach diesen Berichten die Durchfahrtsbestimmungen per E-Mail an info@PGSA.ir anfordern.

    Mit diesem Rahmen wird die Straße von Hormus als Hoheitsgebiet Irans bekräftigt.

  • 20:50 Uhr

    Anzeige der Hind-Rajab-Stiftung: Griechenland leitet Ermittlungen gegen Israel Katz ein

    Griechische Anwälte erschienen am Dienstag vor Gericht, um auszusagen und Beweismittel gegen Israel Katz, den derzeitigen israelischen Verteidigungsminister, vorzulegen.

    Dies geschieht wenige Monate, nachdem die Hind-Rajab-Stiftung, eine Organisation, die rechtliche Schritte gegen Personen einleitet, denen Kriegsverbrechen im Gazastreifen vorgeworfen werden, am 21. Januar mithilfe griechischer Anwälte eine formelle Beschwerde gegen Katz eingereicht hatte.

    Die Stiftung selbst erklärte in einer Stellungnahme, dass "die Beschwerde im Zusammenhang mit Katz' Besuch in Griechenland eingereicht wurde und Vorwürfe hinsichtlich seiner möglichen Verantwortung nach internationalem Recht enthält".

    Weiter heißt es: "Die Beschwerdeführer behaupten, dass Katz sowohl als Beteiligter als auch als Anstifter die Verantwortung für Handlungen tragen könnte, die angeblich schwere internationale Verbrechen darstellen, darunter Kriegsverbrechen, Folter, Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Völkermord, im Zusammenhang mit der anhaltenden Situation im Gazastreifen".

    Die Stiftung erklärte, ein Grund dafür, dass dieser Fall in Griechenland verhandelt wird, sei eine Anzeige, die ein Mitglied der Global Sumud Flotilla im vergangenen Oktober eingereicht habe, als "griechische Staatsbürger an Bord gewaltsam festgenommen und rechtswidrig inhaftiert wurden".

  • 20:30 Uhr

    Designierter Premierminister des Irak bietet an, bei Vermittlung zwischen Iran und USA zu helfen

    Der designierte irakische Premierminister Ali al-Zaidi erklärte am Dienstag, er habe mit dem iranischen Präsidenten Massud Peseschkian telefoniert und angeboten, sich an den Vermittlungsbemühungen zwischen den USA und Iran zu beteiligen.

    In einer Erklärung auf seinem offiziellen X-Account schrieb al-Zaidi, er habe "die Position des Irak zur Unterstützung des diplomatischen Weges und der Aufnahme eines Dialogs zur Lösung von Streitigkeiten und zur Eindämmung von Krisen" zum Ausdruck gebracht und dabei "die Fähigkeit des Irak bekräftigt, eine vermittelnde Rolle zwischen der Islamischen Republik Iran und den Vereinigten Staaten von Amerika zu übernehmen".

  • 19:50 Uhr

    Axios: Wiederaufnahme der US-Kampfhandlungen gegen Iran noch diese Woche

    Die USA könnten noch in dieser Woche die Kampfhandlungen gegen Iran wieder aufnehmen, behauptet Axios am Dienstag.

    "Einige US-amerikanische und israelische Regierungsvertreter gehen davon aus, dass Präsident Trump noch in dieser Woche den Befehl zur Wiederaufnahme des Krieges erteilen könnte, sollte die diplomatische Pattsituation anhalten", heißt es im Artikel.

    Zuvor hatte der Chef des Weißen Hauses erklärt, er hoffe auf einen Zusammenbruch des iranischen Finanzsystems, denn er wolle siegen.

    In der vergangenen Woche verlängerten die Amerikaner einseitig die Waffenruhe bis zum Abschluss der Verhandlungen über eine Einigung. Ursprünglich sollte der Waffenstillstand zwei Wochen dauern, wie beide Konfliktparteien am 8. April bekannt gegeben hatten.

    Die darauf folgenden Verhandlungen blieben ergebnislos. Washington kündigte eine Blockade der iranischen Häfen an und versprach, diese erst nach Erreichen einer Einigung aufzuheben. Die Islamische Republik Iran reagierte darauf mit der Sperrung der Straße von Hormus.

  • 19:27 Uhr

    Libanesischer Präsident hofft auf europäische Truppen im Südlibanon nach Abzug der UNIFIL

    Der Präsident des Libanon Joseph Aoun hat erklärt, er stehe dem Verbleib französischer und anderer europäischer Truppen im Südlibanon nach dem Abzug der Interimstruppe der Vereinten Nationen im Libanon (UNIFIL) offen gegenüber, deren Mandat noch in diesem Jahr ausläuft.

    In einer Stellungnahme, die vom libanesischen Präsidialamt auf X veröffentlicht wurde, sagte Aoun, der Libanon "begrüßt die Bereitschaft Frankreichs und anderer europäischer Länder, ihre Truppen nach Beginn des Abzugs der UNIFIL im Süden zu belassen, um der libanesischen Armee dabei zu helfen, Sicherheit und Stabilität aufrechtzuerhalten, vorausgesetzt, dass der Rahmen, in dem diese Truppen operieren werden, in Absprache mit den betroffenen Ländern und den Vereinten Nationen festgelegt wird".

  • 18:50 Uhr

    US-Kriegsminister Hegseth: "Iran ist der eindeutige Aggressor"

    US-Kriegsminister Pete Hegseth hat am Donnerstag in Washington eine neue Militäroperation zur Sicherung der internationalen Schifffahrt angekündigt.
     
    Unter dem Namen "Project Freedom" soll das US Central Command den freien Handelsverkehr in der strategisch bedeutsamen Straße von Hormus wiederherstellen.
     
    Die USA positionieren sich dabei als reine Schutzmacht der internationalen Schifffahrt, während sie Iran als alleinigen Aggressor darstellen.

  • 18:40 Uhr

    Trump hofft auf Zusammenbruch der iranischen Wirtschaft: "Ich will siegen"

    US-Präsident Donald Trump sagte am Rande einer Veranstaltung im Weißen Haus am Dienstag, er hoffe, dass die iranische Wirtschaft zusammenbricht. Er wolle gewinnen, erklärte Trump, und fuhr fort:

    "Sie bricht zusammen. Wir haben Sanktionen gegen sie verhängt, gewaltige Sanktionen. [Finanzminister] Scott Bessent hat großartige Arbeit geleistet. Wir haben Sanktionen, wie sie noch niemand zuvor gesehen hat."

    Der US-Präsident fügte hinzu, dass die iranische Währung nun "wertlos" sei, und behauptete, die Inflationsrate liege "wahrscheinlich bei 150 Prozent".

    Zugleich drängte Trump die iranische Führung zu einem Vertragsschluss zu seinen Bedingungen:

    "Sie sollten das Kluge tun, denn wir wollen nicht einmarschieren und Menschen töten."

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