
Bayern: 20-Jähriger tötet Bankangestellten durch Messerstiche

Nach einer Geiselnahme in einer Hypovereinsbankfiliale im Westen der bayerischen Stadt Regensburg ist am gestrigen Donnerstag der Filialleiter noch im Krankenhaus an den ihm zugefügten lebensbedrohlichen Messerstichen verstorben. Gegen 18 Uhr hatte die Polizei gemeldet, dass die Geiselnahme beendet ist und ein "20-jähriger Deutscher" als mutmaßlicher Täter unverletzt festgenommen wurde.
Nach Polizeiangaben handelt es sich bei dem Festgenommenen um einen "20 Jahre alten Mann mit deutscher Staatsangehörigkeit", wie das Polizeipräsidium Oberpfalz gegenüber der Presse mitteilte. Der Mann habe mit einem Messer bewaffnet die Bankfiliale betreten und dort insgesamt drei Anwesende am Verlassen gehindert. Zwei Personen, die sich laut Medienberichten nach der schweren Messerattacke noch in der Bank aufgehalten haben, konnten durch Spezialkräfte aus dem Gebäude gebracht werden, teilte eine Polizeisprecherin mit.

Das Opfer des Messerangriffs konnte sich laut Angaben der Bild-Zeitung schwer verletzt auf die Straße retten und wurde umgehend vom Rettungsdienst erstversorgt. Im Krankenhaus erlag der Mann dann aber seinen schweren Verletzungen.
Die Polizei war mit einem Großaufgebot inklusive Spezialeinsatzkommandos im Einsatz. Der Täter war laut Ermittlungen mit einem Messer bewaffnet in die Bank gekommen und stach demnach unmittelbar auf den 58-jährigen Mitarbeiter ein.
Drei Stunden, nachdem der Alarm eingegangen war, meldete die Polizei die Festnahme des mutmaßlichen Täters. Er habe keinen Widerstand geleistet und sei bei der Festnahme unverletzt geblieben.
Nach einem Messerangriff in einer Bank in #Regensburg läuft derzeit ein Großeinsatz der Polizei. Eine Mann wurde getötet. Was über die Lage vor Ort bekannt ist.https://t.co/oCCv55mz6Jpic.twitter.com/8pCeUUWt6D
— BR24 (@BR24) July 23, 2026
Noch am Abend wurde er dem Haftrichter vorgeführt. Polizei und Staatsanwaltschaft ermitteln nun wegen des Vorwurfs "eines Tötungsdelikts und eines Raubüberfalls".
Details zu dem Opfer der Messerattacke wurden dann am Abend veröffentlicht. Der getötete Mann war ein Mitarbeiter des Unternehmens und laut Polizeiangaben der Filialleiter. "Wir sind zutiefst bestürzt über den Verlust eines unserer Kollegen infolge dieses tragischen Vorfalls", teilte die Hypovereinsbank (HBV) am Abend bestätigend mit.
Das Ereignis war nicht Bestandteil der 20 Uhr-Ausgabe der ARD-Tagesschau vom 23. Juli.
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